Blogtour | Wenn man stirbt, zieht das ganze Leben an einem vorbei


Herzlich Willkommen zum letzten Tag unserer Tour zu "Mein geträumtes Leben". Ein Buch voller Liebe, Schmerz und der Suche nach sich selbst. Die Rezension zu dem Buch findet ihr in den folgenden Tagen weiter unten verlinkt.

In diesem Beitrag geht es um so vieles. Um das Leben, um Konjunktive und Dinge, die wir fast getan hätten. Um Dinge, die wir täglich tun und uns den Blick für die Kleinigkeiten nehmen. Ich bin kein Meister der Worte und auch kein Poetry Slamer, aber ich kann meine Gedanken mit euch teilen.

(Das Rezensionsexemplar wurde von der Autorin gestellt)



 Es gibt Momente im Leben, da scheint man Unbeteiligter seines eigenen Lebens zu sein.
Man guckt auf sein Leben hinab, merkt die Unzufriedenheit und doch das nicht verändern können.
Man sieht all die Dinge, die man hätte tun können. Lauter Konjunktive.

Ein Mal da hätte ich eigentlich lieber nach Hause gehen sollen und trotz allem habe ich es nicht getan und Dinge wurden schlimmer, wird es dann heißen.
Diesen Urlaub hätte ich gebucht, aber irgendwas hat mich davon abgehalten. Nun gibt es keinen Urlaub für mich.
Lauter Konjunktive, die wir zu einem Präteritum oder Präsens formen sollten. Ich habe diesen Urlaub gebucht und ich bin nach Hause gegangen. Einfach ein wenig mehr auf sich selber vertrauen und weniger auf andere. Es ist egal, ob sich dies oder jenes jetzt schickt.
Es ist egal, ob die Leute im Fitnesssutdio denken, dass du mit deiner besten Freundin zu viel Spaß hättest, denn genau so entstehen diese Konjunktive.

Lass doch mal ein wenig mehr wir selbst sein. Das Leben genießen und ausbrechen aus den Konjunktiven, die wir hätten erleben können.

Es gibt Momente im Leben, da scheint man Unbeteiligter seines eigenen Lebens zu sein.
Tag ein Tag aus, der selbe Trott. Das Handy? Womöglich überall dabei. Die Gefahr des 21. Jahrhunderts: Immer und überall ereichbar. Es gibt kein: Ich quatsche dir eben auf den Anrufbeantworter, du meldest dich ja. Mehr. Es gibt nur noch ein: Das habe ich dir bei Whatsapp geschrieben und du warst sogar online.
Der Stress, überall erreichbar zu sein. Der Drang nach dem Handy zu greifen, wenn man sieht. dass jemand geschrieben hat - es könnte ja wichtig sein.
Eben diese Dinge sind es, die bei uns Druck aufbauen. Wir konzentrieren uns nicht mehr auf eine Sache, sondern wollen tausend Dinge gleichzeitig machen.
Handy hier, Arbeiten dort, aber es könnte ja auch wichtig sein - zack, die Konzentration unterbrochen.

Lass doch mal ein wenig mehr wir selbst sein. Das Leben genießen und ausbrechen aus dem Teufelskreis der ewigen Vernetzung. Lass uns den Schritt wagen, das Leben auch ohne Internet zu genießen. Erinnerungen entstehen im Kopf, im Erleben und nicht nur mit Fotos, die auf Soical Meida Kanälen geteilt werden..

Es gibt Momente im Leben, da scheint man Unbeteiligter seines Lebens zu sein.
Wir folgen einem inneren Rhythmus und verlieren immer mehr den Sinn für Kleinigkeiten. Mehr Geld, ein besserer Job, ein größeres Auto, ein Handy unter dem  Weihnachtsbaum.
Das manchmal dabei Freundschaften, oder die eigenen Kinder auf der Strecke bleiben, man misstrauischer wird, wird dabei häufig nicht berücksichtigt.
Man entfernt sich still und leise voneinander und irgendwann steht man an einem Scheideweg und fragt sich, wie es dazu kommen konnte, wie man sich nur so auseinander leben konnte.
Die Antwort ist einfach. Indem man den Blick für das Detail verliert, die Empathie für andere, vielleicht sogar das Verständnis. Indem die Priortäten anders verteilt sind. Es gibt so viele Möglichkeiten, die dafür sorgen können, dass man das Kind in sich, die Unbeschwertheit und Leichtigkeit verliert.
Das Leben scheint Einen in seinen Fängen zu haben. Drückt einen unbarmherzig nieder mit all seinen Aufgaben und Tätigkeiten. Nimmt uns den Blick für die Kleinigkeiten, macht uns grau und stumpf in einer Welt voller Farben und Details.

Lass doch mal ein wenig mehr wir selbst sein. Ein wenig mehr, wer wir mal waren. Ein wenig mehr unbeschwert und nicht immer so verbissen.
Lass uns an Dinge glauben, die es eigentlich gar nicht geben kann, lass uns das Kind in uns immer lebendig halten. Das Gefühl der Leichtigkeit.

Wir drehen unsere Kreise im Universum unseres Lebens und merken manchmal gar nicht wie festgefahren wir sind. Erst dann, wenn es zu spät ist, merken wir, dass wir dies oder jenes doch hätten früher machen sollen - Das mach ich später ist das Mantra unseres Lebens.

Lass uns Dinge einfach direkt angehen. Lass uns das Leben genießen, einfach mal Pause drücken und uns entschleunigen. Das Leben ist keine Überholspur, manchmal bedeutet Leben auch Raststätte. ...

 Gewinnspiel

Zu gewinnen gibt es ein EBook von "Mein geträumtes Leben".

Beantworte dafür folgende Frage: warum schätzt du das Leben?
Das Gewinnspiel läuft bis zum 8.12.2017 um 23.59, der Gewinner wird in einem Kommentar benachrichtigt.
Weitere Bedingungen

Weitere Teilnehmer und schaut dort vorbei, es gibt ein Printexenplar zu gewinnen ❤
1.12. - Nadja von Kirja Fairy
2.12. - Miriam von 1001 Buch - Sherazades Bücherwelt
3.12. - Shari von Frl. Wundervoll's Welt
4.12. -  Patrizia von Lesen im Mondregen
5.12. -  Nadja von Kirja Fairy
6.12. - Karin von Die Zauberhafte Magie der Buchstaben
7.12. - Denise von Books of Fantasy
8.12. - meine Wenigkeit 
  und - Saphira von Saphira von Sande

Kommentare

  1. Hallo,
    danke für den tollen Beitrag.
    Ich kann lachen, fühlen, hören, schmecken. Ich kann lieben, ich fühle mich selbst, die Sonne wenn sie mich wärmt und ich habe das Leben um mich herum.
    Der Gedanke an die dunkle, kalte Kiste ist ein Graus, dann ist nichts mehr von alle dem....

    LG Manu

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