Warum man Kontaminiert unbedingt gelesen haben sollte.


Herzlich Willkommen zum vorletzten Tag unserer Reise durch die verseuchte Welt. Nachdem ihr schon einiges über dieses Buch erfahren durftet, werde ich euch heute nun ein Mal die Gründe aufzählen, warum man dieses Buch unbedingt gelesen haben sollte und was es beim Lesen mit mir gemacht hat. Denn selten habe ich ein solch realistisches und fantastisches Endzeitbuch in der Hand gehabt.
Aber fangen wir von vorne an.

1. 

Autorin: Hallo liebe Anna und schön das du dabei bist!
Fangen wir auch gleich an. Du durftest „Kontaminiert-toxische Finsternis“ ja schon vorab lesen. Wie würdest du die Stimmung der ersten Kapitel beschreiben? Was waren deine ersten Gedanken? Denyra: Wahrscheinlich hat sie sich gefragt, wie sadistisch ein Mensch sein kann. *Vorwurfsvoller Blick zur Autorin*
Anna: Ich glaube mein erster Gedanke war tatsächlich: Ach du K*cke. Das ist gar nicht so unrealistisch und dann: Was hätte ich wohl in diesem Moment getan? Tatsächlich hat es mich extrem zum Nachdenken gebracht, denn wenn ich mir unsere politische Lage so ansehe... naja, weitab von der Realität ist es ja nicht, oder? Das erste Kapitel bringt für mich vor allem Panik, Anspannung und Hilflosigkeit rüber. Aber auch den Zusammenhalt und den Ausnahmezustand. Insgesamt sehr angespannt, panisch. Niemand weiß so wirklich was Sache ist und genau so ging es mir auch.
Ich konnte Denyra so gut verstehen. Für mich transportiert allein das erste Kapitel so viel Tiefe und Anspannung, dass ich den Eindruck hatte, es könnte jeden Moment auch bei uns losgehen...


2.

Autorin: Die Protagonisten befinden sich ja teils an unterschiedlichsten Orten, daher habe ich ja auch verschiedene Sichtweisen gewählt, um den Leser mehr von all den Geschehnissen zeigen zu können, wie kamst du damit zurecht? Hat es dir Spaß gemacht, in die einzelnen Charaktere zu schlüpfen? Daniel: Ich finde es überhaupt nicht unfair, das der Leser weiß, was passiert, während unser einst im Dunkeln tappt und sich von seinem Leben schon verabschiedet… Ironie Ende.
Anna: JA, JA, JA. Gerade das hat es so spannend gemacht. Unterschiedliche Orte, unterschiedliche Menschen, eine Situation und verschiedene Umgangsweisen. Gerade das hat es irgendwie so lebendig gemacht und Probleme gab es gar keine. Klar, der übliche Einstieg, in dem man die Figuren kennen lernt und sich beschnüffelt, aber auch das hat super funktioniert. Man konnte jede Figur verstehen und vor allem das, was Denyra passiert fand ich unfassbar... krass? Du beschönigst nichts, du redest nichts heraus und...wow. Also ich weiß echt nicht, was ich dazu noch sagen soll, außer: Geniale Figuren, so unterschiedlich sie auch sind, aber das bringt so viel Bewegung in die ganze Geschichte. Vor allem wie du sie immer mehr miteinander verbindest. Ich bin echt begeistert.


3.

Autorin: Hast du eine Sicht, die dir besonders gefallen hat? Ob man will oder nicht, unbewusst freut man sich auf manche Kapitel ja doch am meisten. Welche Sicht war das bei dir?
Valeria: Ich durfte mich ja erst später zeigen. Aber ich bin ziemlich sicher, dass Anna mir zustimmt, wenn ich sage „Das beste kommt zum Schluss“
Anna: Oh, da kann ich Valeria nur zustimmen. Ich bin Fan von ihr (#FANGIRL). Ich mag diese "Badass" Charaktere, mit eigenem Willen und Verstand, wie sagte der eine Mann so schön: "Eine hübsche Frau, die auch hier Gehirn benutzt..." oder so. Ja, das unterschreibe ich so. Außerdem mochte ich Daniel noch super gerne, aber auch Denyra hat auf ihre Art und Weise mein Herz mit ihrer Story erreicht und ich würde ihre wohl mit zu einen der schlimmeren Storys zählen, auch wenn die anderen echt eine Vergangenheit haben, die sich gewaschen hat. Niemand kommt in dieser Zeit, in dieser Situation ohne Verluste aus. Ganz vorne steht bei mir aber tatsächlich Valeria.


4.

Autorin: Das Buch enthält einige Szenen, bei denen der Leser eventuell schlucken muss.
Valeria: Eventuell??? Dies habe ich natürlich mit Absicht so gemacht, um den Buch ein maximales Maß an Realismus zu verschaffen. Fandest du die Szenen in Anbetracht der gesamten Handlung angebracht? Für welches Alter würdest du es empfehlen?
Denyra wirft Daniel einen Blick zu.: Also ich werde dir manche Szenen ja nie verzeihen …
Anna: Alterstechnisch würde ich definitiv 16 sagen. Wobei bei unserer Jugend geht so was bestimmt auch ab 14. Aber ich fand es wahnsinnig krass und ja, schlucken musste ich wirklich. Ich habe mit allem gerechnet, aber vor allem der Anfang und die Szenen mit Denyra... ich sag nur: NICHT SEIN ERNST. Ich hätte ihn direkt umgebracht und sein schmieriges Lächeln.... bah... nee, hör mir auf. Darüber möchte ich gar nicht nachdenken. Vor allem weil nichts beschönigt wurde und ich mir nur dachte: WTF..... Und ja, ich fand es vor allem für die Entwicklung sehr wichtig und passend. Ich wünsche so was niemandem, wirklich, aber es ist ein Thema, dessen Dunkelziffern ich nicht kennen möchte und gerade deshalb finde ich es so wichtig, ein solches Thema auch thematisiert zu sehen. Ich als Leser habe nur darauf gewartet, dass endlich endlich etwas passiert. Ich hätte es sonst selber gemacht... verdient hätte er es ja.


5.

Autorin: Wie stehst du zum Thema Individualität? In Praesidium City gibt es sowas wie Individualität nicht wirklich, jeder muss sich gemäß seiner Stellung in der Gesellschaft kleiden. Alle Wohnungen sind gleich, es gibt nur das nötigste. Wäre es für dich auch so ein Problem? Und fandest du es nachvollziehbar? Oder denkst du in so einer Situation kann und sollte die Individualität bewahrt bleiben? 
Daniel: Sag jetzt bloß nichts falsches, sie legt dein Wort noch auf die Goldwaage und macht alles noch schlimmer, als sowieso schon.
Autorin: Ich verstehe nicht, weshalb du so theatralisch bist, Daniel….
Anna: Tatsächlich glaube ich, dass in solchen Momenten für die Menschheit Individualität unter Sicherheit stehen sollte. Letzten Endes sind wir doch alle gleich, oder? Egal, ob wir mehr Geld haben, das schönere Haus, die teurere Kleidung. Das alles ist ein Ausnahmezustand. Auch wenn ich immer für Individualität plädiere,  wäre das für mich in diesem Fall gar kein Problem und ich fand es mehr als nachvollziehbar. Besonders in solchen Momenten. Warum größere Brötchen für einige backen, wenn man kleinere für alle backen kann?



6.

Autorin: Gefühle. In diesem Buch geht es auch viel um Gefühle. Oftmals sind Charaktere am Weinen, verzweifeln oder zerbrechen sich den Kopf über wer weiß was. Fandest du es nervig? Realistisch? Nachvollziehbar?
Denyra: Entschuldige mal *empörter Blick in Richtung der Autorin*
Valeria: Du darfst ja gerne Mal für uns in deine Welt gehen, mal sehen, wie du dir die Frage dann selbst beantwortest.
 Anna: *Zieht die Augenbrauen hoch* Also wer das nervig findet, den schicke ich wirklich mal eine Woche in diese Welt. Der sitzt weinend in der Ecke und will zu Mami. Ich fand es mehr als nachvollziehbar und vor allem sehr realistisch. Unrealistisch hätte ich alles andere empfunden. In einer solchen Situation steht man nicht da, wie die Heldin, auch wenn das vielleicht ein nettes Klischee gewesen wäre (Boa, ich bin so gut im Anspielen auf eigene Beiträge :D). Ich empfand es als richtig und wichtig, denn es zeigt irgendwo die Realität, das: Was wäre, wenn... und niemand sitzt da und sagt: Ja, hab ich kommen sehen - ich weiß, was wir tun.


7.

Autorin: Es gibt ja sicherlich den ein oder anderen Charakter auf den du auch gut und gerne verzichtet hättest. Wenn du dir einen herauspicken müsstest, welcher wäre es?
Denyra *lacht* Da würde mir sofort jemand einfallen
Anna: Ich sags einfach mal, ja? John. Ein riesen großer....A.... total netter Mann *hust*. Würde ich super gerne in echt treffen. Ich zeig ihm dann mal, wozu man einen Baseballschläger nutzen kann, ja?.. Äh, ich meine, wir spielen dann gesittet auf einem Platz... Baseball... mit seinem Kopf... ach lassen wir das, wird eh nicht besser... *am Kopf kratz*


8.

Autorin: Ben, der kleine Bruder Daniels spielt besonders zu Beginn der Geschichte eine wichtige Rolle. Fandest du es nachvollziehbar, welche Opfer Denyra gebracht hat, denkst du du würdest in einer Extremsituation wie dieser ähnlich reagieren?
Daniel: Für Ben würde jeder durch die Flammen gehen.
Anna: Das glaube ich tatsächlich auch. Er ist ein Kind, das man einfach nur lieben kann und ich fand es toll, dass er dabei ist. Ich glaube, ich hätte nicht anders reagiert und gehandelt, immerhin hat jeder von uns Gefühle. Ohne ihn wäre so vieles anders verlaufen und ich möchte gar nicht wissen wie anders. Dementsprechend konnte ich vor allem Denyra so gut verstehen. Ihre Beweggründe wären auch meine gewesen und ich hab am Anfang nur gedacht: Lass ihn/sie dort oben bitte nicht sterben... hat sie ja auch nicht.


9.

 Autorin: Hast du eigentlich einen Crush gehabt? Zugegeben, allzu viel Auswahl gab es nicht, aber dennoch sind wir ja über ein paar nette Herren gestolpert. Wenn du dir einen aussuchen dürftest, für wen würdest du dich entscheiden? Unseren knallharten Soldaten? Den tollpatschigen Supernerd Jacob oder lieber den autoritären Jascha? Oder bin ich völlig falsch und dir gefällt einer der Nebencharaktere viel Besser? Wenn du mir verrätst wen, verrate ich dir auch wen :p
Denyra und Valeria tauschen einen Blick aus.
Daniel:*lacht* von wegen knallhart…
Anna: Daniel muss mal weghören, ansonsten hat er nachher ein Ego, das nicht mehr ins Buch passt. Ich bin ihm tatsächlich verfallen. Seine Art und sein Charakter und überhaupt. HAAAACH. Sag ich da nur. Von ihm würde ich mich gerne retten lassen - jaja. Ich bin auch nur eine Frau. Sorry. (Kann ich ihn anlecken und sagen: Meins?)
Autorin: Ich bin mir nicht sicher, ob damit alle einverstanden wären... Aber mein Herz gehört einem anderen ... Aber ihn lernt ihr erst besser im zweiten Band kennen
Anna: Das ja jetzt gar nicht gemein, oder so....
Daniel: das hab ich gehört .... lehnt sich im Stuhl zurück und grinst
Ihr seht also, das Buch ist gespickt mit allem, was das Herz begehrt. Endzeit, coole Charaktere, Wendungen, die so unfassbar realistisch waren und überhaupt. Ich habe es gestern beendet und bin einfach nur baff. Wie es mir gefallen hat?: Der Hammer. Der OBERHAMMER. Also wirklich. Dystopien habe ich gelesen, ja. Aber so etwas ist mir noch nicht untergekommen.

Gewinnspiel


Zu gewinnen gibt es: 1x Kontaminiert als Print & ein Überraschungsgoodiepaket

Und so funktionierts! Am 27. 08. werdet ihr bei der Autorin (E.R. Swan) auf der Facebookseite einen Post finden, der euch sagen wird, dass das Buch nun offiziell zu haben ist.

In jedem Beitrag der Tour findet ihr ein Wort, das in der Reihenfolge zusammengesetzt, einen Satz ergibt. Sammelt alle Wörter und postet den Satz unter den oben genannten Beitrag, oder als PN an E.R.Swan.

Teilnahmebedingungen : - Ihr müsst entweder 18 Jahre alt sein oder eine Einverständniserklärung eurer Eltern/Sorgeberechtigten besitzen - Die Teilnehmer erklären sich im Gewinnfall bereit, öffentlich genannt zu werden - Ein Anspruch auf Barauszahlung des Gewinns besteht nicht - Keine Haftung für den Postversand - Versand der Gewinne innerhalb von Deutschland - Der Rechtsweg ist ausgeschlossen - Im Gewinnfall müsst ihr euch innerhalb von 3 Tagen melden, ansonsten verfällt der Gewinn! - Das Gewinnspiel läuft vom 21.08.2017 bis zum 27.08.2017 um 23:59 Uhr. - Die Gewinnerbekanntgabe erfolgt innerhalb von zwei Tagen nach Ende des Gewinnspiels auf allen Blogs. -Bitte bedenkt, dass der Gewinner zwar schon zwei Tage nach dem Gewinnspiel bekannt gegeben wird, dass Paket jedoch erst erhält, wenn das Print veröffentlicht ist, dies wird Mitte September sein.

Kommentare

  1. Hallo Anna,

    danke für diesen tollen und humorvollen Beitrag. Ich wollte das Buch ja schon nach Klappentext und Cover lesen, aber jetzt will ich es noch mehr. Die Charaktere klingen super, ich mag Wendungen und authentische Darstellungen, auch, wenn sie schockieren. Bin echt sehr gespannt auf das Buch.

    Liebe Grüße,
    Moni

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  2. Liebe Anna,
    ein richtig cooler und interessanter Beitrag! :)
    Ich habe mir das eBook schon heruntergeladen.

    Liebe Grüße,
    Nicci

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