Rezension | Die Geheimnisse der Alaburg - Greg Walters


Die Geheimnisse der Alaburg | Band 1| Greg Walters |
410 Seiten | Selfpublisher | erschienen am 8. September 2015
Print: 12,99 € Ebook: 3,99 € | Kaufen? Bei Amazon

In diesem Monat habe ich ein Händchen für Bücher, die mir wirklich gefallen.
Die Geheimnisse der Alaburg enthält alles, was sich das Fantasyherz wünschen kann. Freundschaft, Kämpfe, Humor und die richtige Priese an Ernsthaftigkeit

» Der Inhalt «

Leik, 16 Jahre, erlebt einen Winter, der sein ganzes Leben auf den Kopf stellt.
Er trifft seine erste Liebe, besucht eine Universität, in der Magie gelehrt wird, und findet zum ersten Mal im Leben Freunde. Aber seine Welt ist dem Untergang geweiht. Nur wenn Leik es schafft, die Farben der Zauberei richtig einzusetzen, kann er sie retten. Denn außer ihm kann niemand auf der Welt alle drei magischen Farben sehen. Das macht ihn außergewöhnlich – und gefährlich … .
Quelle: gregwalters.de

» Das Fazit «

Es gibt diese Bücher, die man in die Hand nimmt und weiß, dass das genau der Geschmack ist, den man immer so liebt. Ein Buch, bei dem man weiß, dass man die Welt um sich herum vergessen und ganz in der Fantasie versinken kann.
Greg Walters hat es geschafft eine Welt zu erschaffen, die so neu und ausgearbeitet ist, dass man als Leser vollkommen in ihr versinkt.
Bereits die Einführung gelinkt ohne einen Sprung ins kalte Wasser. Man fühlt sich direkt willkommen und gut eingeführt, so dass man sich sehr gut in die einzelnen Charaktere hineinversetzen kann. Vor allem Leik hat es mir angetan, ein 16 jähriger junger Mann, dessen Welt von heute auf morgen auf den Kopf gestellt wird. Ihn erwarten Abenteuer, neue Freunde und eine Reise zu sich selbst.
Ein 16-jähriger, der auch hier mit den alltäglichen Problemen eines Teenagers zu kämpfen hat. Mit Gedanken wie du und ich, mit Gefühlen, die so umfassend sind, dass ich während des Lesens und Hörens nicht wusste, ob es seine, oder meine Gefühle waren - genau das hat mich so beeindruckt.
Neben der eigentlichen Geschichte versteht es der Autor aktuelle Probleme, wie "Rassismus" oder Erniedrigung miteinfließen zu lassen und Leik zeigt auf wunderbar unkomplizierte Weise, wie man mit so etwas umgehen kann. Er zeigt Wege auf, die wir Außenstehenden nicht für möglich gehalten hätten, weil er keine Probleme schafft, wo keine sind.
Er begegnet den anderen Völkern, wie Zwergen, Elben oder Orks auf einer Basis, die man fast freundschaftlich bezeichnen kann, selbst wenn sie ihm andersherum nicht so begegnen.
Er zeigt dem Leser, dass eine falsche Entscheidung durchaus richtig sein kann und das man Fehler machen muss, um auf seinen Weg zurückzukehren.
Nicht nur, dass ich die gesamte Geschichte faszinierend finde, sondern auch, wie die einzelnen Elemente mit feinen Fäden miteinander verwoben werden und man als Leser mit der Zeit immer mehr Verknüpfungen und Geheimnisse aufdeckt, ohne wirklich zu merken, dass da ein Puzzleteil gefehlt hat.
Der Schreibstil gibt dem Ganzen die nötige Stimmung. Düster, Aktionreich und voller Energie erzält Greg Walters die Geschichte von Leik und wie er sich selbst in einer Welt voller Unebenheiten sucht, in einer Welt, in der er als anders dasteht.
Der Autor zeigt uns, dass Anders nicht immer schlecht ist, sondern anders auch normal sein kann.
Positiv überrascht war ich, dass trotz der kischeehaften Elemente - Leik, der DIE mega Kräfte besitzt und total nett und höflich ist - mich das gar nicht wirklich gestört hat, da nicht nur Leik eine wichtige Rolle spielt, oder seine Gegner, sonder auch die Nebencharaktere wichtige und strategische Rollen einnehmen, sodass man als Leser nicht den Eindruck eines Superhelden hat, sondern als einen durchschnittlichen Teenager mit besonderen Kräften.
Die Reise, die Leik zurücklegt, ist spannend wie aufschlussreich. Immer mehr Details werden miteinander verknüpft und Fragen vom Anfang nacheinander abgehandelt.

Für mich eine ganz klare Leseempfehlung für all diejenigen, die eine solche Fantasywelt ohne großartige Probleme und einem tollen Helden mögen.
Für diejenigen, die sich auf die Reise mit einem Farbseher, voller Magie und alten Verschwörungen machen möchte und dabei noch so das eine oder andere über sich selber lernt.
Wer allerdings kein Fan von 16-jährigen Protagonisten ist, die sich älter benehmen als sie sind, oder mit der Mischung von Fantasywesen und alter Magie nichts anfangen können, denen würde ich dieses Buch nicht empfehlen.

Kommentare

  1. Ich liebe die Reihe <3
    Tolle Rezension!

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    1. Danke 😍🦊

      Ja, ich auch. Vor allem gehört ist sie Hammer Hammer.

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    2. ...ich sollte scheinbar mal reinhören :)

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  2. Ich mochte das Buch auch, aber ein besserer Einband hätte echt gut getan ;)

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