Leselisten, ja oder nein?

Führst du Leselisten (egal welcher Art)? Wenn ja, warum? Wenn nein, warum nicht? Wie sehen diese Listen aus?

gehosted wurde diese Aktion von Buchfresserchen und ab heute werde auch ich ab diesem Montag dabei sein. In der Hoffnung, dass ich dieses Mal konsequenter bin - hihi.

Ich möchte dazu mit einer Anekdote beginnen.
Es war ein Mal, Anfang April, eine Anna, die hatte sich vorgenommen, nun endlich mal eine Wnat to read Liste anzulegen, denn immerhin wäre es doch schön, diese Bücher Ende des Monats gelesen zu haben.
Nun ist Anfang Mai und ich denke wir wissen alle, was passiert ist.
Ich habe 5 Bücher auf die Liste gesetzt und keines davon gelesen. 
Ich würde sagen, in meiner Bewertung steht nun ein: Sie war stehts bemüht.

Irgendwie nehme ich mir immer vor, dies oder jenes Buch zu lesen und merke dann beim Aufschreiben, dass mich genau das total unter Druck setzt. Wenn ich mich Grenzen oder vielmehr Vorgaben setze, was ich nun lesen, oder halt nicht lesen möchte, bewirkt das bei mir im Kopf eine Blockade.
Wenn ich mir das Buch dann vornehme, kann ich es in die Hand nehmen und ganz schrecklich finden und sobald ich es mir nicht vornehme, spricht es mich wieder voll und ganz an.
Seitdem ich das weiß, setze ich mir, was WTRs angeht, keine Vorgaben mehr.
Wobei ich Listen über meine Rezibücher führe.
Wann habe ich was bekommen und wie viel Zeit habe ich noch, oder bis wann muss ich gewisse Bücher für gewisse Aktionen gelesen haben?

Da wiederum helfen mir die Listen, genau diese Bücher wieder in die Hand zu nehmen und zu sagen: Jetzt werde ich genau dieses Buch in Angriff nehmen.

Ansonsten führe ich eigentlich keine Listen. Derzeit reichen mir die Rezensionen als Überblick über die Bücher, oder ich schreibe sie in die Monatsstatistik (die ich auch mal wieder aktualisieren müsste - upsi).
Ich glaube, wenn ich über alles Buch, ähm Liste, führen würde, würde ich in den Monaten, in denen ich nicht so viel zum Lesen komme, wie in anderen, echt enttäuscht sein und ob das bewirkt, dass ich dann wieder mehr lese, wage ich zu bezweifeln.

Dementsprechend gilt für mich: Über die wichtigen Dinge führe ich Buch, über Dinge, die einen zeitlichen Rahmen haben, ansonsten suche ich mir meine Bücher nach Lust und Laune aus. Denn daran habe ich irgendwie dann am meisten Spaß.
Durch die eigene private Bibliothek zu laufen und die Bücher aus den Regalen zu ziehen.


Wie sieht es bei euch aus?
Braucht ihr Leselisten oder legt ihr überhaupt welche an?

Kommentare

  1. Liebe Fuchsias,
    ich führe Leselisten, seit vielen Jahren. Inzwischen aber nur noch digital. Ich liebe es in ihnen zu stöbern und empfinde sie wie ein Lesetagebuch. Wenn ich sie lese entdecke ich die Geschichten in ihnen wieder, kann die Lesestimmung fühlen und genieße die Erinnerung.

    Für deinen jungen Blog wünsche ich dir ganz viel Erfolg.

    Viele liebe Grüße

    Nisnis

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    1. Liebe Nisnis,

      Das mit dem Lesetagebuch finde ich zum Beispiel wiederum eine sehr schöne Idee.
      Wobei ich für mich denke, dass ich dass vermutlich auch irgendwann vergessen würde. Ich bin da sehr minimalistisch veranlagt. Oder man könnte auch sagen, faul, weil mir die Rezensionen auf dem Blog ausreichen und ich Listen nicht doppelt führen möchte🙈

      Aber ich finde es immer toll zu hören, wenn Menschen solche Listen führen und ziehe den Hut für das Durchhaltevermögen.

      Liebe Grüße,
      Anna

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  2. Mit der Leseliste an sich ging es mir genauso wie dir. Ich hatte am Anfang meiner Bloggerzeit eine erstellt, 3 Bücher glaube ich drauf gesetzt und keins davon gelesen. Die Enttäuschung war so groß, dass ich erstmal keine Lust mehr hatte :D Mittlerweile mache ich das monatlich und wenn ich dann nichts abhake, ist das für mich mittlerweile okay. Ich bin nicht mehr enttäuscht. Bei meinen Monatsrückblicken werde ich dafür momentan immer deprimierter :D

    Liebst, Lara.

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    1. Ooh, das kenn ich. Wobei ich meistens nur 1 oder 2 feste Bücher habe, die ich unbedingt lesen will und den Rest lasse ich dann frei. Würde ich alle festlegen, würde ich mich selbst wieder einschränken. So lese ich dann nach Lust und Laune.
      Und die Rückblicke.... Ohje, da kann ich auch ein Lied von singen...

      Liebe Grüße,
      Anna

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  3. Huhu :D also ich liebe Leselisten. Zum einen weil ich sowieso ein Listen-Mensch bin. Ich liebe Exceltabellen und To-Do-Listen, einfach weil es ein gutes Gefühl ist, etwas "abgearbeitet" zu haben. Nun arbeitet man Bücher ja nicht einfach ab. Aber auch hier ist es einfach das Gefühl etwas gelesen zu haben das man sich vorgenommen hat. Die Leseliste hilft mir aber auch eine Art Überblick zu haben. Mein Sub ist ziemlich hoch und ich denke ich würde Tage damit verbringen zu entscheiden was ich als nächstes lesen soll wenn ich mir das nicht im Monat vorher schon in einer ruhigen Minute aussuchen könnte. Ich denke ich würde mehr Zeit mit überlegen als mit lesen verbringen^^ Vor allem habe ich auch so einen perfekten Überblick über mögl. ReziEx und sorge dafür das diese auch auf jeden Fall zeitnah gelesen werden. Ich weiche sehr selten von dieser Liste ab. Das ich mal was nicht lese klar, aber selten etwas zusätzlich. Letzten Monat war das aber Paper Princess^^

    Liebe Grüße

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    1. Das klingt sehr organisiert :D
      Mit Reziexemplaren habe ich gar nicht so das Problem, weil ich die versuche, Recht nah zu lesen. Manchmal klappt es aber auch nicht; weil die Uni dann nen Strich durch die Rechnung macht; aber was will man machen.
      Bei den Sub könnte ich mich gar nicht einen Monat vorher festlegen. Die Lust auf bestimmte Bücher kommt und geht und manchmal lege ich dann was fest, worauf ich dann aber gar keine Lust mehr habe und sich dann durchquälen führt mich meistens nicht zum gewünschten Erfolg 🙈

      Deinen Umgang damit finde ich aber sehr lobenswert. Ich könnte das nicht. To - do Listen, klar, die habe ich auch für Fristen und was ich dann machen muss. Ansonsten habe ich das meiste im Hinterkopf und habe. Da macht Abhaken mich auch sehr froh :D

      Liebe Grüße,
      Anna

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  4. Huhu!

    Ich muss ja zugeben, ich bin einfach ein totaler Listenmensch. Ich habe Listen für ALLES und mehrere Planer, in denen ich Blog, Haushalt und den ganzen Rest durchorganisiere. :-) Bei mir bewirkt das das genaue Gegenteil: ich habe das Gefühl, damit habe ich etwas erstmal aus dem Kopf und ich brauche mir darum keine großen Gedanken mehr zu machen. Wenn ich Zeit habe und überlege: was könnte ich denn jetzt machen, dann greife ich nach einem meiner Planer und schaue, was ich mir so vorgenommen hatte. :-)

    Allerdings behalte ich mir auch immer vor, Listen komplett über den Haufen zu schmeißen und neu zu schreiben, denn ansonsten würde es wohl doch in Stress ausarten.

    Ich habe deinen Beitrag HIER für meine Kreuzfahrt durchs Meer der Buchblogs verlinkt!

    LG,
    Mikka
    mikka@mikkaliest.de

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