[Reise zum Drachenmond ] Laura Labas


Kurzinfo:
● Laura Labas, 26 Jahre jung, studierend neben dem Schreiben (oder schreibend neben dem Studieren), aus Aachen.

● Hauptsächlich im Bereich Fantasy zu Hause, wobei sie dort gerne Dinge ausprobiert  (von Dark Fantasy zu Romantasy sind Lauras Bücher breit aufgestellt).
Fact nebenbei: Laura hat früher auch Romance ohne Fantasy geschrieben, allerdings hat sie dies heute nicht weiter vertieft.

● Inspiration findet sie in Filmen, Büchern, Musik, dem Leben selbst - alles kann Ideen triggern, die Laura beim Schreiben helfen. Zitat: Man muss nur lernen, offen dafür zu sein.
Quelle: Laura Labas




 1) In deinen Büchern geht es ja um Dämonen und dunkle Gestalten, viele Kampfszenen und, nennen wir es, Gemetzel. Wie kannst du all das so authentisch beschreiben? Hast du eine zweite Geheimidentität?
Das wäre wirklich spannend, haha. Tatsächlich habe ich früher „Schreibtraining“ gemacht, in denen ich Kampfszenen aus Filmen beschrieben habe. Das hat mir viel geholfen. Auch die Erweiterung von Vokabular machen diese Szenen authentischer und zu guter Letzt probiere ich gewisse „Techniken“ aus. Natürlich ganz harmlos und in Zeitlupe.

 2) Nenne uns doch eine Figur aus dem Buch, der du im Nachhinein als Leser deines eigenen Buches ein paar Takte erzählen würdest, oder: Eine Figur, der du einen Tipp geben würdest.
Noah würde ich gerne mal zur Seite nehmen und sagen, dass er erst mal nachdenken soll, bevor er handelt. Und Alison … sie würde ich gerne in den Arm nehmen und ihr versichern, dass die Welt nicht vollkommen verdorben ist.

3) Schreibst du lieber Happy Ends, oder ein Ende, das auch ein Mal den Leser „zerstört“?
Ich glaube lieber Happy Ends. Es zerstört mich nämlich auch, denn mit einem bösen Ende kann auch ich nicht mit der Geschichte abschließen. Aber so ein Mittelding wäre auch mal interessant …

 4) Deine Gedanken zu deinen Buchcharakteren: Gibt es etwas, was alle irgendwie gemeinsam haben? Oder wo du sagen würdest, das mach einen Charakter authentisch? 
Hm, schwierig. Ich versuche ihnen sowohl Stärken als auch Schwächen zu geben, denn wie wir wissen, niemand ist perfekt – und das ist es auch, was sie letztlich und unter anderem authentisch machen, würde ich sagen.

5) Dein Buch „Ein Käfig aus…“ soll verfilmt werden, wie sieht deine Besetzung aus und auf welche Zitat könntest du nicht verzichten?
Ella Purnell als Alison wäre so die einzige Besetzung, die ich wüsste. Ansonsten wäre ich, glaub ich, sehr leicht zufriedenzustellen. Und das Zitat: »Da ist nichts mehr in mir außer Rache, Noah.« – »Wir wissen beide, dass das nicht wahr ist.«


(Ella Purnell spielt die blonde Emma Bloom in die Insel der besonderen Kinder, oder die junge Maleficent aus dem gleichnamigen Film)

Quelle: moviepilot.de


6) Ewigkeitsgefüge erscheint ja diesen Monat, beziehungsweise ist erschienen, wenn dieses Interview online geht: Worauf kann der Leser hier gespannt sein? ABER: Erlaubt sind nur Umschreibungen und keine Wörter, die im Klappentext vorkommen (wir kontrollieren) 😃
Das ET verschiebt sich wohl ein wenig. Haha, oh je. Ihr dürft euch auf eine winterliche Geschichte freuen mit einer Protagonistin, die über sich hinauswachsen muss. Es wird wieder unheimliche Wesen und spannende Entscheidungen geben. :D

 7) Jemand, der dich immer ermutigt hat weiterzuschreiben, ein Mensch, der quasi immer an dich und diene Storys geglaubt hat?
Definitiv Julia Schmuck. Sie liest alles von mir und ist mir die größte Unterstützung, ohne sie wäre ich nicht da, wo ich jetzt bin.

 8) Wie würdest du reagieren, wenn sich jemand ein Tattoo stechen lassen würde, das inspiriert ist durch dein Buch?
Ich würde mich sehr geehrt fühlen und hoffen, dass der- oder diejenige die Entscheidung nicht bereut. Haha

9) Eine berühmte Person, die du treffen könntest, welche wäre das und was würdet ihr unternehmen?
Hmm, Sarah J. Maas. Ich würde gerne mit ihr einen Kaffee trinken, Bücher shoppen und mich mit ihr über das Schreiben unterhalten. Hach …

 10) Einfach Mal Danke sagen: Wenn du eine Dankesrede halten müsstest, wie sähe die aus? Puh, da ich nach fast jedem Buch eine Dankesrede schreibe, bin ich da schon ziemlich geübt drin, aber es wird trotzdem nie leichter. Wichtig ist mir, dass alle Menschen, die mich unterstützen, meine Dankbarkeit spüren und sie nicht erst auf Papier lesen oder von mir hören müssen. Trotzdem, ein großes Dankeschön geht an all meine Leser, Freunde und Familie, ohne die das Schreiben langweiliger und schwieriger wäre. :D

Lieben Dank an dich, Laura, für diese wundervollen Antworten. Schreib bitte immer so weiter und mach alles so wie jetzt.
Es ist wundervoll.


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Kommentare

  1. Huhu,

    danke für das sehr interessante Interview mit Laura Labas, deren Bücher ich auch schon alle begeistert gelesen habe. (Den Link habe ich auf Mikka liest entdeckt.)

    Liebe Grüße von Conny :)

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  2. Huhu!

    Das ist doch auch mal eine coole Idee: Schreibtraining nach Filmvorbild! Genial, das sollte ich mal ausprobieren. (Vielleicht würde ich es dann endlich schaffen, mal eines der sechs Manuskripte in meiner Schublade endlich wirklich zu überarbeiten und irgendwas damit zu machen...)

    Oh, ich wusste gar nicht, dass das Buch verfilmt werden soll, das ist ja toll! Ich habe es zwar noch nicht gelesen, es steht aber dick und fett auf der Wunschliste. :-)

    Ein schönes Interview, die Autorin klingt auch sehr sympathisch. :-)

    Ich habe deinen Beitrag HIER für meine Kreuzfahrt durchs Meer der Buchblogs verlinkt!

    LG,
    Mikka

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