Sind Zahlen und Likes wirklich so wichtig?

Februar 07, 2017


Irgendwann zwischen Instagram und Facebook sind mir ein paar Dinge bewusst geworden, die mich im Social-Media Treibsand haben untergehen lassen.
Follower, Likes und Kommentare spielen immer mehr eine Rolle. Auffallen um jeden Preis scheint dort das Motto zu sein.
Bei manchen geht es nicht einmal mehr um den Kontent, es muss einfach nur viel sein - Hauptsache die Zahlen stimmen.
Ich möchte das an dieser Stelle nicht pauschalisieren, sondern lediglich meine Empfindungen mit euch teilen, die ich seit ein paar Wochen habe. Auch hier möchte ich noch erwähnen, dass auch ich mich nicht komplett von allem freisprechen kann und es auch nicht möchte - wie sagt man so schön: Immer zuerst vor der eigenen Haustür kehren, ebenso wie nicht jeder davon betroffen ist, denn alle über einen Kamm scheren, kann man bekanntlich nicht.

Ich bin auch ein Mensch (oh wie, sag bloß, kein Einhorn?), der auf Zahlen achtet, auf Likes, Follower und Kommentare. Ich schiele jeden Tag mindestens ein Mal auf den Stand und bin irgendwo enttäuscht, wenn wieder mal ein paar Likes und Follower verschwunden sind - das ist leider in Zeiten des Internets Gang und Gebe. Menschen kommen und sie gehen ebenso schnell.
Auch ich kann an dieser Stelle nur sagen, ich bin enttäuscht, entlike aber selber einige Blogs, wenn ich merke, dass der Inhalt nicht mehr zu meinen Interessen passt, oder jemand seinen Blog total umgekrempelt hat, sodass er für mich uninteressant geworden ist - Beautyblogs zum Beispiel. Reine Blogs, die sich mit Make Up oder Klamotten beschäftigen.
Ich war und werde nie gut in der Auswahl der richtigen Foundation sein, weil ich einfach zu hellhäutig bin. Ich werde nie DAS ebenmäßige Hautbild haben, wie zig andere es haben - ich bin einfach nicht begabt genug dafür, oder: meine Haut hat andere Pläne als ich.
Gerade aus diesen Gründen entlike ich dann auch ein Mal und weiß selber, wie enttäuscht man sein kann, wenn 10 Leute weg sind - thats life. Und niemand bleibt davon verschont.
Das Verlieren von Followern, zu wenig Kommentare oder Likes werden gerne ein Mal als Anlass genommen, um seinen Link überall gnadenlos unter die virtuellen Menschen zu werfen.
Angefangen möchte ich hier bei Facebook mit solchen Posts: Ich habe Follower verloren und keiner kommentiert - Liked jemand meine Seite? In meinen Augen ganz klar der falsche Ansatz. Viele Follower bedeuten nicht zwangsweise mehr Aktivität. Auch hier gibt es ein gutes Beispiel dazu. Manche Blogs existieren vielleicht drei oder sechs Monate und erreichen in der Zeit um die 1500 Follower. Ich habe mich gefragt, wie das sein kann. Ich bin seit 2 Jahren dabei und habe mit einigen Pausen, Aufs- und Abs, sowie Blognamenwechsel um die 2000. (Warum ist die Welt so ungerecht? Was mache ich falsch? - Fragen, die ich mir in diesem Moment gestellt habe). Aber, besucht man ein Mal diese Seiten, dann sieht man, dass jede Woche mindestens ein neues Gewinnspiel gestartet wurde und im gleichen Atemzug kommt dann der Post in die Gruppen: Warum kommentiert und liked keiner? Vielleicht, weil der Kontent und die Likes auf Gewinnspielen basieren. Versteht mich nicht falsch. Ich persönlich liebe Gewinnspiele und mache dort auch gerne mit, aber nicht wenn sie der Basisinhalt eines ganzen Blogs sind.
In diesem Moment konnte ich bei diesen Aussagen irgendwie nur den Kopf schütteln.
Oh, und nicht zu vergessen diese tollen Kommentare auf der Seite:  Bitte Gegenbesuch oder: habe geliked, freue mich über einen Gegenlike  und setzen dann einfach ihren Link dazu. Warum? Ich meine, ich freue mich wie blöde über jeden, der auf meiner Pinnwand etwas Nettes hinterlässt, seien es Fuchsbilder oder liebe Worte, aber Eigenwerbung (hust, stinkt, hust) ist etwas, wofür ich kein Verständnis habe. Ebenso wie die Nachrichten mit: Ey, teil mal meine Seite - yo. (Das Ganze mal etwas drastischer ausgedrückt, aber sinnbildlich das, was dort steht). Warte kurz, nein. Ich teile die Seiten, die ich selber mag, ich unterstütze gerne Menschen, die lieb und nett sind, ordentlich fragen, sich auch für meinen Kontent interessieren. Ein Blogger sollte für einen anderen Blogger nicht nur als Werbefläche gesehen werden, als Gegenstand und doch habe ich genau diesen Eindruck bei solchen Nachrichten. Möglichst schnell groß werden, viele Follower abgreifen, ohne sich wirklich dafür anzustrengen. Ich mein, ich bin wirklich der letzte Mensch, der nicht gerne etwas für andere tut (angefangen bei kostenlosen Titelbildern oder Bildbeabreitungen, bis hin zur Hilfe beim Bloggen), aber der Ton macht die Musik.
Hier habe ich eine Anekdote zum Anfragen von Titelbildern: Ich hätte gern ein Titelbild, aber bitte günstig und am besten bis morgen - du machst das doch kostenlos, oder? Dann sollte ja morgen kein Problem sein. Äh, ja. Inzwischen habe ich ein Gewerbe, weil ich einfach denke, dass 5 Stunden Arbeit nicht unvergütet bleiben müssen, wenn nicht ein Mal mehr ein Danke kommt, sondern einfach nur: Kannste das neu machen? Davon kann gewiss jeder, der irgendwie Dienstleistungen für andere anbietet, ein Lied singen. In Zeiten des Internets ist die Nettigkeit oder das Freundliche bei Manchen wohl in den Tiefen des Weltalls verschwunden.

Weiter ging es dann mit den umstrittenen Like-Runden. Auch ich bin ein Verfechter der Runden, wenn man sie wohl dosiert einsetzt. Denn ich habe so schon den einen oder anderen Blogger entdeckt, dem ich jetzt sehr gerne und mit (Achtung Drama!) Hingabe folge. Doch inzwischen habe ich den Eindruck gewonnen, viele nutzen diese Runden nur, um wahllos all ihre Social-Media-Kanäle zu verlinken, ohne wirklich etwas über sich zu erzählen. Anekdote am Rande: Auch ich war ein Mal ein solcher Jemand, habe einfach meine Links darunter gepostet und gehofft, dass es irgendwer schon sehen wird. Leider aber geht man doch schnell in der Schnelllebigkeit unter. Auf ein Mal ist man nur noch Kommentar 200 von 500 und hat nicht ein Mal etwas über sich selbst erzählt. Dann habe ich mich aber erwischt, wie ich an denen, die etwas über sich erzählen, hängengeblieben bin, weil sie sich die Mühe gemacht haben, etwas zu schreiben, oder an denen, dessen Bilder mich angesprochen haben - Randnotiz: Cover-Opfer.
Ergo, auch ich kann mich nicht komplett aus diesem Verhalten, was ich hier kritisiere, herausziehen und das möchte ich auch nicht. Leider bewirkt das häufig nur das Gegenteil. Man wird überscrollt, es bleibt nichts hängen und wer einen liked, ohne gemein zu sein, sind die, die einen eh schon kennen. Prinzip dieser Like-Runde erfolgreich versemmelt, würde ich sagen. Aufgefallen? Nein. Menschen erreicht?... nein. Neue Likes?.....äh...nein. Die Like-Runden häufen sich.

Eine Entwicklung, die ich anfangs toll fand, hey, wir unterstützen uns gegenseitig und inzwischen sehe ich fast nur noch Posts, in denen die Links zu gefühlt allen Social-Medias stehen und kaum einer sich die Mühe macht, sich durch die 300 anderen Posts zu klicken.
All das gibt es übrigens auch für Instagram: Follow for Follow, oder guck doch mal bei mir vorbei. Das sind Kommentare, die ich persönlich einfach überlese, auch wenn es mir dann irgendwo leid tut. Das sind die Kommentare, die auf Facebook einfach ihren Link auf die Bloggerseite teilen und dann hoffen, dass es möglichst viele sehen...
Ebenso wie ich die Follow und direkt wieder Entfollower nicht verstehen kann. Für ein bisschen Aufmerksamkeit? Für ein Mal in der Aktivitätenbox auftauchen? - Warum?
Das sind meistens Leute, die so gar nichts mit dem Kontent auf dem Instagramprofil zu tun haben, meistens ominöse Männer, die gerade DAS ultimative Start-Up-Unternehmen planen oder halbnackte Frauen, die sich erotisch auf ihren Bildern räkeln - nicht ganz das, was ich gerne in meiner Timeline sehen möchte, aber jedem das Seine. Da merkte ich direkt, dass das keine Likes sind, die bleiben, sondern die einfach kommen, weil sie gesehen werden wollen mit der Hoffnung, dass man direkt zurück folgt. Doch dem ist leider nicht so. Nur weil ich anderen Bloggern folge, heißt dies nicht, dass sie mir zwangsweise zurück folgen, auch wenn es schön wäre, wenn es so einfach sein könnte. Ebenso wie ich nicht jedem zurück folge, der meinen Blog liked, oder meinem Profil auf Instagram folgt.
Man bekommt leider nicht alles hinterher geworfen oder geschenkt, auch wenn das schön wäre. Fast alles ist Arbeit.
Angefangen bei den Fotos: Bücher platzieren, Deko suchen, Licht ausrichten, Kerzen anzünden - versuchen, nicht das ganze Haus spontan in Brand zu setzen, Tee/Kaffee hinstellen - nicht zu viel bewegen oder dagegen kommen, es könnte zu einer spontanen Überflutung kommen.
Über Beiträge: Was passt zu diesem Bild, welche Gedanken möchte ich auf meinem Blog teilen, was sind Dauerbeiträge auf meinem Blog, die wöchentlich kommen?
Bis hin zu: Kommentaren, Likes und anderen tollen Dingen.
Ja, auch das mache ich sehr gerne und häufig gehen Stunden dafür drauf. Lesen hier, kommentieren dort, liken da. Viele nehmen sich die Zeit, lesen sich Dinge durch und kommentieren Beitrags bezogen. Doch hier gibt es dann die Ausreißer, die einfach nur kommentieren, um aufzufallen, präsent zu sein - Cool, Nice, Toll, sind da Begriffe, die häufig fallen. Aber die Reaktion darauf ist weniger, dass das Profil angeschaut, sondern mehr, dass es ignoriert wird - was soll man auf ein Cool schon antworten? Danke, dass du es cool findest?
Oder: hey, das Bild ist ganz ok. Ganz ok? Im Sinne von Schlecht oder im Sinne von Gut, aber ausbaufähig? - Dinge über die man sich dann den Kopf zerbricht.
 Auch ich verbringe freiwillig wirklich Stunden damit, neidisch Bilder anzustarren, weil ich es auch so gerne können würde. Lese Artikel und habe das Eifersuchtsziehen im Bauch: Der hat auf seinen Beitrag 40 Kommentare oder Likes bekommen und wo stehe ich?
Ja, auch das ist Alltag bei Bloggern, nur die Wenigsten stehen dazu.

Irgendwann zwischen Instagram und Facebook ist mir bewusst geworden, dass Zahlen, Kommentare und Likes nicht mein Leben bestimmen sollten. Dass ich mehr Wert auf die Qualität, als auf Quantität legen sollte. Das es nicht darauf ankommt, wie viele Leute kommentieren, sondern was sie kommentieren. Meine Kraft in die Menschen zu investieren, die es zu schätzen wissen, bei denen ich weiß, hey, die lesen wirklich, was ich schreibe und nicht meine Kraft in die zu setzen, für die ich bloß eine Nummer von vielen bin. Oder die ich nur erreiche, weil es wieder ein Gewinnspiel in 2 Tagen gibt.
Irgendwann zwischen Instagram und Facebook ist mir bewusst geworden, dass ich mir nicht so viel aus Entfolgern machen sollte - einfacher gesagt als getan, doch Menschen die gehen, machen den Weg frei für neue Leute.

Und wenn ich euch einen Tipp geben darf: Ehrliche Präsenz und Meinung zählen in einer Welt, die überflutet ist mit Bloggern viel mehr, als unter jedes Bild: Toll und Super zu schreiben.
Investiert mehr Zeit in die Dinge, die euch Spaß machen und haltet euch nicht zu sehr damit auf, überall präsent sein zu wollen - damit fällt man wesentlich mehr auf.
Schaut über den Tellerrand und vor allem: Seid ihr selbst. Steht zu dem, was ihr postet, kommentiert und sagt, denn irgendwann wird das Vorspielen definitiv zu anstrengend - ich spreche aus Erfahrung.

Over and Out.

Gedanken über Dinge, die mir auf Facebook und Co auf den Magen schlagen.

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21 Kommentare

  1. Wow, Ich weiss gar nicht, was ich so wirklich schreiben soll ...
    Nur, du sprichst mir und wohl vielen anderen wirklich aus der Seele☺

    Ich bin erst recht kurz Bloggerin ? Naja, dass ist egal ...
    Zahlen , über Zahlen ... Geltungsbedürfnis... All das ...
    Das beschäftigt uns wohl irgendwie alle☺
    Ich folge einigen Blogs, die ich wirklich mag, unter anderem deinen 🙈🙈🙈🙈
    In letzter Zeit sind meine Beiträge echt wenig geworden, aber wenn ich Zeit habe, liebe ich es, zu kommentieren, mich zu verlieren und vor Neid zu vergehen😅
    Schöne Posts, tolle Bilder, super Rezis, all das bereitet mir total Freude.
    Ich bin mir sicher, dass es diese Blogs sein werden, die Bestand haben. Blogs, die geliebt werden (Falls du oder jemand anderes, der diesen Kommentar liest,jetzt denkt, ich zähle meinen Blog dazu, also zu denen, die geliebt werden -》 äh NEIN😂😂😂😂)

    Jedenfalls, um jetzt zu enden und etwas zu schleimen😉😊 ich liebe deinen Blog, deine Bilder...Das ich deine Posts, ohne deinen Namen zu lesen, erkenne.
    Das ist, meiner Meinung nach, eine Gabe und sie heißt,
    Begeistern können❤

    Nathalie

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    1. Soll ich dir etwas sagen? Ich folge deinem Blog super gerne 😂🙈

      Ich denke auch, dasd es nicht unbedingt darauf ankommt wie oft du postest, sondern was es ist. Regelmäßigkeit ist schön, aber wenn ich zb jeden Tag einen Beitrag hier schreiben würde, hätte das vermutlich auch keinen Gehalt mehr irgendwann. Vieles entsteht ja mit der Zeit oder wie du sagtest, Rezensionen oder Bilder brauchen auch ihre Zeit und das macht einen Blog nachher aus.

      Und vielen lieben Dank für diese wundervollen Worte ❤❤

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  2. Super!

    Nein jetzt mal im Ernst. Ich finde deinen Artikel toll und ja ich habe mich wieder erkannt. Ich schaue auch mindestens alle 2 - 3 Tage nach den Likes, bin manchmal neidisch weil mein Talent fürs Bilder machen nicht ganz so ausgeprägt ist wie bei anderen und mir gehen diese Massen-Copy und Paste Nachrichten auf den Sack!

    Ich finde du hast eine schöne Art zu schreiben , ich hatte deinen Blog bislang nicht auf dem Radar, trotz Like-Runden ;) Aber wie du sagtest, man kommt auch manchmal gar nicht hinter her.
    Jetzt wo ich nett zu dir war, bekomm ich Morgen einen kostenlosen Banner für meinen Blog? (Ich nehme mal an, dass du mich Sarkasmus umgehen kannst ;) ) Ich finde auch du solltest Geld, Geschenke, Kamele oder was auch immer du haben möchtest, nehmen. Denn deine Arbeit ist toll und du bist toll und das sollte belohnt/entlohnt werden.

    Liebe Grüße
    Kira

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    1. Vielen lieben Dank für diese tollen Worte:)

      Das mit dem Banner- klar. Bis morgeb früh um 5 ist er fertig, passt, oder? --> also ja, ich kann damit umgehen :D das "Problem" habe ich mit einem Gewerbe gelöst, ich kann jetzt so viele Kamele nehmen; wie ich möchte! 😂

      Und das mit dem 2-3 Mal auf die Zahlen gucken, oh ja, ich erwische mich immer dabei, besonders abends noch mal eben kurz die eigene Seite zu stalken. Sehr doofe Angewohnheit. 🙈

      Liebe Grüße, Anna und Ps. Neuer follower 😅

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    2. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

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  3. Was für tolle Gedanken.

    Es ist definitiv toll zu wissen, dass ich mit solchen Dingen nicht alleine dastehen. Scheinbar haben auch Blogger die nach 2 Jahren 2000 Follower haben dieselben leicht eifersüchtigen und selbstzweifelnden Gedanken wie ich mit meinen 740 Followern nach 2 Jahren.
    Dein Blog und deine Facebookseite gehören nämlich zu denen die ich oft neidisch betrachte. Aber mir selbst fällt auch auf wie oft ich Postings überscrolle oder nur schnell like aber nicht meine Gedanken die ich beim Lesen des Post oder des Fotos habe als Kommentar da lasse.
    Ja das was mich an anderen manchmal ärgert bemerke ich manchmal an mir selber ��

    Wie recht du doch hast. Wir sollten alle nur das tun was uns Spaß macht und wenn andere diese Dinge mit uns teilen umso schöner, wenn nicht hatten wir immerhin Spaß ��

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    1. Nein, mit diesen Gedanken bist du definitiv nicht allein. Ich denke, dass jeder ein Mal neidisch auf andere schielt und dad zum Teil auch gut ist - würde man sich sonst auf dem; was man tut, ausruhen und sich nicht weiterentwickeln? Man weiß es nicht.

      Letzten Endes sollte man die Zeit, die man hat so investieren, dass man abends sagen kann: ja, das war ein guter Tag :D und dazu zählt: Spaß haben! Und das hast du mehr als auf den Pubkt gebracht:D

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  4. Hey Anna! :)
    Also erstmal: Du bist auch in meiner Timeline zuhause. :) (das freut dich jetzt hoffentlich?! :p)
    Aber nur auf Facebook.
    Und ich gebe gern zu, ich lese sehr selten Blogspot und Co., aber wenn es dann mal soweit ist, dann bei Beiträgen wie diesen, die tiefgründig sind. Die einen denken lassen. Sowas mag ich (biete es auf meinem Blog aber nicht an - zu dem Thema - weil ich gemerkt habe, dass es die Leute nicht interessiert und ich es nicht wirklich kann... besagter Neid ;))
    Ich bin gern ich selbst. Ich liebe das Bloggen und freue mich über jeden neuen Follower, genauso, wie ich ein bisschen traurig bin, wenn einer entfolgt. Das man nicht sieht wer, finde ich - muss ich leider zugeben - blöd.
    Denn am liebsten möchte ich - und das gebe ich auch zu - hingehen und fragen: Warum hast du mich entfolgt? - Aber nicht, um zu Betteln à la: Komm wieder zurück, sondern, um es das nächste Mal besser zu machen.
    Weil es meine Leidenschaft geworden ist.
    Ich blogge für mich. Und aus diesem Bloggen für mich ist die Leidenschaft entstanden, dass ich auch etwas zurück geben will.
    Dabei bin ich, wenn ich mich manchmal nach Followerwünschen richte, nicht weniger ich selbst, sondern mehr - sie alle. Und das mag ich.
    Und ich merke, ich komme gerade wieder ins Schwafeln und habe den eigentlichen Punkt verloren, über den ich erzählen wollte.
    Hm. Sagen wir einfach: Toll gemacht, tu was dich glücklich macht & vorläufiges P.S. ich seh deinen Rotschopf eh fast überall.
    & was ehrliches zum Schluss:
    Eine Antwort auf dieses Kommentar werde ich wahrscheinlich nicht lesen, weil ich vergesse nachzuschauen, deswegen hake ich mal vorsorglich jetzt Benachrichtigung an. xD
    Liebste nächtliche Grüße
    Michèle

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    1. Ich bin gsnz bei dir. Manchmal würde es mich echt interessieren, warum Leute gehen. Liegt es an nir, am Kontent oder an ihnen? Und dad wäre wirklich mal eine Studie wert - wer will? 😂

      Und vielen Dank für das Kompliment, jaaa, es freut mich wirklich, das zu hören!
      Gerade weil Leidenschaft Zeit und Kreativität dafür draufgeht- okay, weil ich es gerne mache und wenn es dann auch noch anderen gefällt, ist dad umso berührender, wenn du verstehst was ich meine.
      Gerade das Herzblut, was man dort hinein investiert und sich zwischendurch fragt: wieso eigentlich, sind gerade solche Kommentare diejenigen, die das Herz berühren - Danke!!

      Liebe Grüße, Anna

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  5. Wahre Worte, Anna!
    Richtig guter Beitrag.

    Ich pack meinen Link auch manchmal unter Likerunden - aber das ist um einiges seltener geworden. Eine unter 300 oder sogar 500. Da lass ich es dann direkt.
    Klar, Dauergewinnspiele bringen natürlich Likes - aber ich will gelesen werden - und nicht nur die Gewinnspielposts. Ich verschenke gerne - aber das soll nicht der Grund sein, warum die Menschen da sein.

    Dein Blog und deine Bilder mag ich sowieso schon wahnsinnig gern. Du machst es toll und verdienst jeden Like! ❤

    Danke für den Beitrag - du sprichst mir (und sicher vielen anderen Bloggern) aus der Seele.

    Liebe Grüße
    Vanny

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    1. Genau das sind auch meine Gedanken. Ich verschenke super gerne und mache bei Gewinnspiele auch gerne mit, aber wenn ein Blog nur aus solchen Beiträgen besteht, gehen halt die normalen Beiträge total unter. Die Dosierung machts, denke ich.

      Und vielen Dank! Ich bin stehts bemüht :D und so was lässt mich immer grinsen - allein weil ich selber so oft denke: hey, also deine Bilder waren auch mal besser 😂

      Liebe Grüße, Anna

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  6. Cool!

    Pahaha. Scherz!
    Ehrlich gesagt kann ich gar nicht viel dazu sagen, außer, dass ich dir zustimmen kann. Jeder Blogger kennt das wahrscheinlich, in irgendeiner Form.
    Auch wenn ich stets versuche, mich davon nicht beeinflussen oder beeindrucken zu lassen. Ich mache mein Ding und versuche, andere zu unterstützen und aktiv zu sein. Das vergessen leider viele Blogger. Nicht nur der eigene Blog zählt, wenn man auf der Suche nach Kommentaren, Likes und Austausch ist. Sehen und gesehen werden ist die Devise.
    Follow für Follow unterstütze ich natürlich nicht. Ein bisschen mehr Mühe muss man sich da schon geben, bzw. möchte ich diejenigen unterstützen die ich selber gerne lese. Ich empfehle ja auch kein Buch, nur weil der Autor sagt, ich soll es mal empfehlen.

    Liebe Grüße,
    Nicci

    (PS. Antworten sehe ich nicht. Ich kommentiere aber trotzdem, because I love you)

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    1. Ich love you too - auch wenn du das nicht siehst hihi!

      Ich kann da nur mit dem Kopf nicken. Du bringst es auch auf den Punkt und es geht mir ganz genauso. Sehen und gesehen werden!

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  7. AMEN!
    Was für ein ehrlicher Beitrag, da hast du dir aber 'ne Mühe gemacht :D Ich habe oft auf Insta so Fälle von Leuten, die mir folgen und später wieder entfolgen, weil ich nicht zurück gefolgt bin. Und das so ungefähr 5 Mal die Woche von ein und der selben Person. Aber nö, ich merk das natürlich nicht.. :D
    Und das mit den Likes und alles ist natürlich auch so 'ne Sache.. klar guckt man immer mal wieder drauf und jetzt gerade durch den neuen Algorithmus auf Insta ist man dann teilweise auch enttäuscht, wenn man sich viel Mühe bei dem Bild gegeben hat und es am Ende dann nur wenige sehen, aber davon sollte man sich auch nicht unterkriegen lassen. Ich poste trotzdem weiter, eben weil es mir Spaß macht und alles andere dann nebensächlich wird.

    Ganz liebe Grüße,
    Liz ♥

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    1. Definitiv, ja. Manchmal glauben die Menschen wohl, das fällt nicht auf, weil es eh 'so viele' sind. Tia, schade.

      Gerade mit dem neuen Algorithmus kann das natürlich ab und an echt die Stimmung verderben, aber ich sehe das wie du. Zum Teil gehe ich such ganz bewusst auf die Profile, weil mir Dinge nicht angezeigt werden und sehe dann 10 neue Poststempel, die ich verpasst habe - danke Insta. Aber: der Spaß bleibt trotzdem, hoffe ich.

      Liebe Grüße,
      Anna ❤

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  8. Anna du hast den Nagel auf den Punkt getroffen. Ich sehe mich in dem ein odere anderen Satz wieder. Ich verstehe so manche Dinge auch nicht so ganz oder manches ungerecht, aber so ist es nunmal. Ändern kann mans eh nicht :-(

    Schaue mittlerweile nicht mehr jeden Tag auf meine Likes, Follower, Seitenbesuche, weil es mich sonst zu sehr frustrieren würde. Kanns aber auch auf der anderen Seite verstehen, da ich mich selbst ja aus der "Bloggerszene" zurückzog durch berufliche Sachen oder der Namenswechsel, der vielleicht dem ein oder anderen nicht passen könnte. Lesen soll Spaß machen und nicht in Druck ausarten, weil dann nimmt es einem den Spaß oder die Freude, die man all die Zeit hatte.

    Poste halt nur, wenns von der Zeit her geht bei mir. Entweder sind es Aktionen bei denen ich mitmache oder Rezensionen. Nehme mir immer vor auf anderen Blogs zu kommentieren, aber dann kommt immer was dazwischen und dann ärgert man sich innerlich sehr, dass mans nicht getan hat, weil die Blogs "leben" von so etwas nunmal. Also an alle, die mal bei mir kommentiert haben "Es tut mir wahnsinnig leid, dass ichs bisher einfach nicht geschafft habe".

    Muss auch zugeben, dass ich Blogs, denen ich mal folgte entfolgt habe, weil mich das, was sie tun oder präsentieren nicht mehr angesprochen hat oder man im Streit getrennte Wege geht fürs Leben, weil das Zwischenmenschliche nicht mehr funktioniert einfach.


    Mach bitte weiter so wie bisher Anna und bleibe dir selber treu. Du bist eine meiner Lieblingsblogs und bleibst es auch. Ich mag dich und das was du tust einfach!

    Ganz viele liebe Grüße

    Betti

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    1. Ich kann das alles so gut nachvollziehen besonders mit dem mehr kommentieren - geht mir genauso. Aber gerade zur Zeit fällt mir Zeit für das WWW einfädeln wirklich schwer -Lernen hier, Prüfungen da 🙈 etc pp.
      Ich bin da ganz bei dir.

      Solange der Spaß stimmt, sollte man sich nicht beeindrucken lassen - bleib so wie du bist ❤

      Anna

      Ps. Vielen lieben Dank für die tollen Worte 😍

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  9. Hi Anna,

    du hast mit deinen Worten so Recht. Auch ich sehe mich darin wieder und das ist eigentlich traurig. Natürlich gehöre ich auch zu den Bloggern die gerne überlesen werden, aber das ist für mich mittlerweile ok. Ich habe meinen Blog bald fünf Jahre und ich habe eine ganze Zeitlang den Blog still gelegt. Nun werde ich ihn wieder aufleben lassen.

    Ich bin mir bewusst, dass ich nicht so viele Follower haben werde wie manch andere. Aber die Follower die ich habe, die habe ich weil sie meinen Blog mögen und meine Worte schätzen.
    Ich finde, dass ist viel mehr Wert als Follower zu haben, nur weil du ein Gewinnspiel nach dem anderen machst.

    Ich mache gerne Gewinnspiele. Aber ich möchte mir meine Follower damit nicht kaufen, sondern sie Glücklich machen. So wie ich Glücklich bin, wenn ich bei einem Gewinnspiel gewinne.

    Danke für deine Worte und deine Ehrlichkeit.
    Drück dich ganz lieb
    Lea <3

    P.s. Endlich hast du ein Gewerbe. Das finde ich persönlich total Klasse.

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  10. Wie recht du mit deinen Worten hast... Auf Instagram gehen bei mir immer gleich die Alarmglocken los, wenn mir jemand folgt, dem kein einziges Bild von mir gefällt. Ich persönlich folge anderen Seiten, weil mir die Bilder gefallen und das zeige ich dann auch mit einem "gefällt mir". Genau diese Leute entfolgen dir nach kurzer Zeit wieder, da sie nur auf Follower aus sind. Aber was bringen einem 1000 Follower, wenn ihnen deine Seite eigentlich gar nicht gefällt? Lieber weniger und dafür solche mit denen du über alles mögliche diskutieren kannst, weil sie dieselbe Leidenschaft für Bücher haben wie du selbst :)

    Wenn ich bei meinem Blog auf die Followerzahl achten würde, sässe ich längst heulend in einer Ecke und hätte meinen Blog wieder gelöscht xD Da es mir im Moment aber grossen Spass macht an meinem Blog zu arbeiten, lasse ich mich dadurch nicht abschrecken :)

    Übrigens ist dein Titelbild wunderschön :) Ich verstehe nicht, wie man so undankbar sein kann. Wenn jemand sich die Zeit nimmt und ein Titelbild für jemand anderen entwirft, sollte man doch dankbar sein. Klar sollte man es sagen, wenn es überhaupt nicht deinen Geschmack trifft, doch dann in einem angemessenen Ton, den man hier im Internet leider immer seltener antrifft...

    Jedenfalls wollte ich dir sagen, dass ich deinen Blog mag und immer wieder gerne vorbei schaue :)

    Liebe Grüsse
    Lia-Mina

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