Rezension| Asgaroon (1) - Der stählerne Planet

Juli 26, 2016


Asgaroon | Der stählerne Planet | Band 1 | Allan J. Stark | 278 Seiten | Papierverzierer Verlag
Ebook: 3,99 € | Kaufen? Bei Amazon, beim Verlag
Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar


» Der Inhalt «

"Nea macht gerade Pause von ihren Außeneinsätzen und verrichtet Mechanikerarbeiten auf Sculpa Trax, dem Planeten aus Stahl. Doch als es wieder zum Einsatz kommt, begegnet sie verschwunden geglaubten Kreaturen, sogenannten Gothreks, die über telepathische Fähigkeiten verfügen. Allerdings scheint das erst der Anfang zu sein. Nicht geahnte Probleme brechen über diesen und weitere Planeten herein und mit den Erfolgen wachsen für Nea Herausforderung und Verantwortung."
Quelle: Papierverzierer Verlag

» Das Fazit «

Ein Buch, dessen Inhalt mich mehr als ein Mal überrascht hat.
Ich muss wohl dazu sagen, dass dies mein zweites richtiges Science Fiction Buch war/ist und ich äußerst erstaunt bin, wieder eine Frau in der Protagonistenrolle zu sehen.
Wie sagt man so schön: Sonst sind die Männer doch immer die Starken. Hier aber nicht. Nea ist eine starke junge Persönlichkeit, die sich in gewisser Weise ihrer Vergangenheit stellen muss. Dabei ist sie nicht die typische Heldin, wie man vielleicht vermuten mag, eher das Mädchen von Nebenan, mit dem man Stunden über Gott und die Welt quatschen kann, was sie in der Hinsicht so dynamisch und auch sympathisch macht.
Dem Autoren merkt man deutlich an, dass seine Geschichten und Erzählungen von Herzen kommen.
Mit Liebe zum Detail beschreibt er hier eine umfassende Welt, Geschichten und Vergangenheiten, die so tiefgreifend sind, dass der erste Teil nicht ausreicht, um den kompletten Umfang der Geschichte verstehen zu können.
Wir lernen vielerlei Namen kennen, die wir anfangs nicht einordnen können- Wer sind sie? Was haben sie mit Nea zu tun und warum tun sie so etwas?
Erst im Verlauf der Handlung wird dies genauer beleuchtet, doch ehe man sich versieht, tauchen neue Fragen, neue Konstellationen auf, die es gilt zu erforschen.
Man betrachtet also keineswegs als dritte Person diese neue Welt, sondern durch Neas Augen und genau das macht es so faszinierend, denn die Protagonistin weiß eigentlich mehr als wir und vermittelt doch das Gefühl, auf einer Ebene mit uns zu stehen.
Allein aus diesem Grund fand ich die Protagonistin mehr als überzeugend.
Auch die geschaffene Welt war so unfassbar detailliert, dass sch direkt beim Lesen eine bildliche Vorstellung dessen aufbaute, was gerade geschah.
Das Einzige, was mich ein wenig gestört hat, war, dass es an manchen Stellen sehr lange gedauert hat, ehe etwas passierte. Das könnte aber auch daran gelegen haben, dass ich zuvor den Ableger "Die Abenteuer des Dominic Porter" gelesen habe und dort alles recht zügig von Statten ging.

Wie dem auch sei, war es für mich ein tolles Erlebnis Nea begleiten zu dürfen und freue mich definitiv auf mehr.

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