5 Mädels - 1Mission: Mirjam H. Hüberli


Heute, am vorvorletzten Tag, darf ich euch zu einer besonderen Vorstellung einladen. Die liebe Miri veröffentlicht nämlich (fast) zeitgleich ihr neues Buch "HerzSeiAkt" und ich hoffe (für euch ), ihr habt es alle fleißig vorbestellt.
Sogar ich (obwohl es nicht mein Genre ist) bin MEGA gespannt und freue mich aufs Lesen.
Doch darum soll es heute erst mal nicht gehen, sondern heute geht es um die Miri. Viel Spaß bei diesem Interview :3



1.Beschreibe dich selbst in 1-2 Sätzen. Hallo zusammen! *in die Runde wink* Als Autorin bin ich unter dem Namen Mirjam H. Hüberli bekannt, bin nicht gerade groß gewachsen, wurde dafür mit einem umso größeren Chaos-Herz beschenkt. Ich bin kreativ, Hundenärrin und Kaffee süchtig.
2.Wie bist du zum Schreiben gekommen und in welchem Genre schreibst du? Ehrlich gesagt bin ich ein totaler Spätzünder. Obwohl mir das mit dem Schreiben schon in jungen Jahren des Öfteren nahegelegt wurde (in der Schulzeit und auch während des Studiums), ging dieser Wink mit dem Zaunpfahl ständig unverstanden durch mich hindurch. Erst als ich mich im Studium zur Online Redakteurin befand, wurde mir klar, was ich wirklich will. Und seither vergeht kein Tag, an dem ich nicht zu Papier und Stift greife. Bei den Genre bewege ich mich zwischen Jugendthriller, Fantasy und mit meinem HerzSeilAkt kommt ganz neu hinzu: Lovestory.
#AnnaIstVerliebtUndReserviertMiriFürSich
3.Was inspiriert dich und wo schreibst du am liebsten? Das klingt öde, langweilig und bestimmt sagt das so ziemlich jeder, aber es ist so: Der tägliche Wahnsinn des Lebens Meist kommen die Ideen ganz unverhofft und natürlich in den unpassendsten Augenblicken! Mitten in der Nacht, sodass ich das Licht anknipsen muss, um die Idee SOFORT ins Notizbuch zu kritzeln, weil ich sie sonst garantiert bis zum nächsten Morgen vergessen würde. Oder während der Autofahrt, sodass ich mir Eselsbrücken bauen muss, damit ich den Gedankenblitz festhalten kann. Aber die Muse küsst mich auch sonst überall, wenn ich unterwegs bin, ob im Café, am See, beim Spaziergang mit meinen Hundis, oder im Wartezimmer des Zahnarztes. Einmal stürmte ich in einen kleinen Bahnhofsshop und flehte die Verkäuferin an, dass sie mir doch bitte BITTE ein Papier geben möge, es handle sich um einen Notfall (war es ja auch, weil ich ausnahmsweise mein Notizbuch nicht dabei hatte!) Und ich sag dir, diesen Blick werde ich nie mehr vergessen. ;
4.Spiegeln die Figuren dich selbst oder Andere aus deinem Umfeld wieder? Puh, die Frage ist richtig schwierig zu beantworten. Ich denke, dass jeder Held eine Facette von mir selber in sich trägt, weil ohnehin jeder Mensch unendlich viele Facetten besitzt. Aber ich muss gestehen, dass ich keine Prallelen zu mir erkennen könnte – vielleicht könnten meine Freunde die Frage besser beantworten Dennoch denke ich, dass Aurelia (Jugendthriller Gefrorenes Herz) mir nicht ganz unähnlich ist, aus dem einfachen Grund, weil sie ein Zwillingsmädchen ist – so wie ich.
5.Beschreibe deine 3 positiven und 3 negativen Eigenschaften, machen die sich beim Schreiben bemerkbar oder fließen sie sogar mit ein? Negativ: Chaosqueen, nicht vorhandener Orientierungssinn, manchmal etwas zu selbstkritisch.
Positiv: Kreativ, aufgeweckt und Tier-Buch-Schreib-Mal-verrückt

6.Wodurch lässt du dich inspirieren? Fotos? Bilder? Filme? Wenn ja, welche haben dich besonders geprägt? Es ist nicht so, dass ich mich von Bildern und Fotos inspirieren lasse, wobei, das stimmt nicht ganz. Es kann vorkommen, dass ich ein Foto betrachte und es entwickelt sich dazu eine ganze Geschichte, so war es bei "Gefrorenes Herz". Aber ich hab tatsächlich Filme, die mich während des Schreibens begleiten. Allerdings ist das schon fast eher ein Ritual (andere mögen es auch Tick nennen *g*) Entweder läuft in Endlosschleife J.B. Fletcher – Mord ist ihr Hobby.

Ich liebe die alte Dame. Nicht nur, weil sie selber (natürlich höchst erfolgreich!) schreibt, auch ihre Art, wie sie sich gibt, mit Beleidigungen umgeht und mit einem sanften Lächeln Komplimente entgegennimmt. Einfach unnachahmlich. Ihre Fälle sind so herrlich durchschaubar, dass ich problemlos nebenbei tippen kann. Ebenso gerne schaue ich den Film Julie & Julia. Meine Zwillingsschwester hat ihn mir vor einigen Jahren geschenkt, als ich in einem Tief steckte. Ich war total am Boden und davon überzeugt, dass ich es niemals schaffe einen Verlag zu finden. Und dieser Film wurde zu meiner Motivationspritze.
7.Üben Leser/Follower/Fans Druck auf dich aus, noch besser zu sein, noch besser zu schreiben, als vorher? Nein, das empfinde ich nicht so. Wenn das jemand auf mich ausübt, dann nur ich selber. Schließlich will ich mit jedem Werk wachsen und mich weiterentwickeln. Die Leser und Followers sind für mich Ansporn und Motivation in einem. Und ihr Feedback gibt mir so viel, da würde ich mich am liebsten verzehnfachen, um noch viel mehr Bücher für sie schreiben zu können.
8.Deine Angewohnheiten beim Schreiben? (10 Liter Kaffee trinken? Mit deinen Figuren schimpfen?) Hey, kannst du Gedanken lesen? Okay, ich beginne mit dem Aufstehen – uh, wie außergewöhnlich! Aber ich komme immer so schlecht aus dem Bett. Somit startet mein Tag mit einem Kaffee, während gleichzeitig der Drucker rattert und die Seiten des Vortages ausdruckt, damit ich sie zum ersten Mal grob überarbeiten kann. Nachdem meine zwei Halbwüchsigen aus dem Haus sind, die Hundis satt und zufrieden dösen, setze ich mich (mit Kaffee Nummer 2 oder 3) an die geschriebenen Seiten vom Vortag, übertrage daraufhin alles ins Manuskript und am Nachmittag wird fleißig in die Tasten gehauen. Dazwischen schaue ich immer wieder in mein Postfach, natürlich auch bei Facebook, Instagram und manchmal auch bei Lovelybooks vorbei, beantworte PN's, WhatsApp Nachrichten und Mails und ehe ich mich versehe, ist es wieder dunkel vor den Fenstern …
9.Gibt es Figuren, zu denen du ein besonderes Verhältnis hast, die dir vielleicht sehr ans Herz gewachsen sind? Wenn ja, wieso? Wenn nein, WARUM NICHT? Ach, diese Frage ist so unglaublich schwierig. Denn ich würde sie gerne alle im echten Leben bei mir haben. Nicht nur die Helden und Protagonisten, auch die Nebenfiguren und Antagonisten, einfach ALLE. In meinem Herzen sind sie das ohnehin. Da ich aber gerade mit HerzSeilAkt fertig geworden bin, wäre das vermutlich Mina oder Frederic. Nein, nicht oder – beide! Hach, ich bin den beiden so verfallen #großeLIEBE
10.Wann (am Tag oder in der Nacht)? Bist du in der Zeit am kreativsten? Schreibst du lieber am PC oder old-school mit Block und Stift? (psst...das war jetzt eine 3 in 1 Frage :D)
Ich sage nur ein Wort: Nachteule! Öhm, okay, das beantwortet irgendwie doch nur einen Aspekt deiner 3-in-1-Frage. Lach! Gut, dann noch einmal etwas ausführlicher Tatsächlich schreibe ich viel besser in der Nacht, wenn alles um mich herum im Schlaf versinkt, was mir somit Platz und Raum für meine Gedanken gibt. Dann greife ich auch oft zu meinem Notizbuch und kritzle so schnell, dass ich es am nächsten Tag nicht immer entziffern kann. Am Tag überarbeite ich viel und wenn ich damit fertig bin, lasse ich erneut die Tasten klimpern. Also bin ich irgendwie: Sowohl als auch
Vielen Dank für das tolle Interview liebe Anna – ich freue mich, ein Teil eurer Aktion zu sein
Liebe Miri, dafür nicht. Ich danke dir, dass du die Fragen so fantastisch beantwortet hast 😅
Auf dem Blog gibt es dazu dann ein Gewinnspiel. Ich hoffe, dass ihr dann alle fleißig dran teil nehmt ☝

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