Rezension| Die Gilde der Rose:Dämonenfessel - Talira Tal



Gilde der Rose | Dämonenfessel | Band 1 | Talira Tal | 380 Seiten | SPler
 | erschienen am 7. Mai 2016
Print: 12,95 € Ebook: 2,99 € | Kaufen? Bei Amazon
Vielen Dank an die Autorin, für dasRezensionsexemplar

Ein Buch, dessen Inhalt ich wirklich mit leichten Schwächen gelungen fand


» Der Inhalt «

"Durch Intrigen eines abgewiesenen Verehrers wird Freyja Rose im Jahr des Herrn 1616 zum Tode verurteilt. Noch ahnt sie nicht, dass sie tatsächlich eine Hexe ist. In der Nacht zu ihrem achtzehnten Geburtstag träumt sie von ihrer verstorbenen Großmutter. Freyja erfährt, dass ein mächtiger Dämon, Zeratostus, ihre verschwundene Mutter entführt hat und diese nun auf Rettung hofft. Mit Hilfe ihrer beiden magischen Vögel Blitz und Donner und deren Eiern reist Freyja 400 Jahre in die Zukunft, um die Mutter zu retten. Im Kampf gegen den Dämon stehen ihr ein Werwolf, eine Medusa und viele andere Fabelwesen zur Seite." Quelle: Amazon.de

» Das Fazit «

Das Erste, was ich sagen möchte, ist: WOW. Ich bin begeistert von diesem Cover und es passt, wie ich finde, super zum Inhalt des Buches. Die Farben stellen für mich den Charakter der Hauptfigur Freyja super dar. Das liebliche unschuldige Mädchen, das nicht weiß, wie ihr geschieht und in Dinge hinein gerät, von denen sie nicht mal zu träumen wage. Die Vorstellung, durch die Zeit zu reisen ist an sich nichts Neues.
Allerdings finde ich es in diesem Buch wesentlich realistischer dargestellt, dass sich die Person nicht direkt an alles sofort gewöhnen kann und nicht jedes Gerät oder jede neue Technik sofort versteht.
Was mich jedoch im Lesefluss ein wenig gestört hat, war, dass gewisse Begriffe oder Namen, wie Michel statt Michael, sich das ganze Buch über durchziehen, egal wie oft Freyja korrigiert wurde. Was ich persönlich ein wenig schade fand war, dass fast alle Personen irgendwie sehr auf das Körperliche fixiert waren. Das hat mich auch jedes Mal aus dem Konzept gebracht.y
Der Dämon, Zeratostus, der die Mutter gefangen hält und sie nur körperlich begehrt. Die Medusa, die Michael begehrt. Die "Handlangerin" von Medusa, die Medusa begehrt und Freyja, die irgendwie auch körperlich auf Michael zu stehen scheint, wenn auch eher zurückhaltender, als die Anderen.
Auch wenn es mich gestört hat, ist es doch irgendwie in die heutige Zeit passend. Körperliche Beziehungen und Liebe, die es in der Hinsicht nur noch selten gibt. Doch wenn es sie gibt, dann hält sie- und zwar "für immer". Dementsprechend waren die die Figuren für mich sehr greif- und nachvollziehbar. Was mir besonders gut gefallen hat, war, dass man nicht nur aus der Sicht von Freyja gelesen hat, sondern auch aus der Sicht ihrer Mutter. So konnten parallel zwei Dinge passieren, die aber durch den Leser zusammengeknüpft werden konnten. Dennoch muss ich auch hier wieder sagen, dass ich es schade fand, dass die Mutter sich anfangs kindlicher benimmt, als Freyja selbst. Während Freyja sich irgendwie mit der Situation abzufinden versucht, Lösungen sucht und Dinge verstehen möchte, wollte ich die Mutter einfach nur schütteln.
In der Hinsicht hätte ich mir eher eine starke Mutter gewünscht und keine, die sofort "jammer", aber ich denke, das ist auch hier wieder Geschmackssache. Zum Ende hin wurde genau das komplett ins Gegenteil gekehrt, weshalb der Anfang bei mir nicht stark ins Gewicht fällt. So wird vor allem die Entwicklung sehr deutlich und dies besonders durch den Schreibstil. Die Sätze werden länger und umfassender, sodass diese auch dem Leser greifbarer vermittelt werden!
Letzten Endes eine schöne Geschichte für zwischendurch. Ich sehe eindeutig Potential, weshalb ich dieses Mal 3 Tatzen vergebe.

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