Rezension| Blutsbande - Ally J. Stone


Blutsbande | Band 1 | Ally J. Stone | 422 Seiten | SPler
 | erschienen am 11. Dezember 2015
Print: 12,99 €  Ebook: 2,99 € | Ansehen? Bei Amazon
Vielen Dank an dieser Stelle für das Rezensionsexemplar

Ein Buch das mehr kann, als nur unterhalten.
» Der Inhalt «

"Tristan Baker wohnt in einer Kleinstadt. Er ist ein normaler 19-Jähriger und schon sein ganzes Leben unglücklich in Robin verliebt. Zumindest war er das! Seit einigen Wochen gerät sein ruhiges Leben jedoch komplett aus den Fugen. Nicht nur, dass sein Körper sich auf geheimnisvolle Weise verändert, auch seine Freunde benehmen sich immer merkwürdiger. Als eine Fremde in sein Leben tritt, ändert sich plötzlich alles. Es kommt zum Streit mit seinen Freunden und die Welt, die er kannte, gibt es nicht mehr. Tristan gelangt zwischen die Fronten eines Krieges, der seit Jahrhunderten tobt. Ein Krieg zwischen Vampiren und Werwölfen. Grausam, doch vor den Menschen versteckt und von biblischem Ausmaß. Blutsbande ist der erste Band der Trilogie „Geliebtes Blut“." 
Quelle: Amazon.de

» Das Fazit «

Das Cover ist schlicht und doch super passend zum Inhalt. Kratzspuren eines Tiers und ich denke wir alle wissen, um was für ein Tier es sich handelt. Wirklich positiv überrascht hat mich, neben den altbekannten Fantasywesen, der Schreibstil, der Autorin. Flüssig und schön zu lesen, auch wenn sich die Personen viel durch die Gegend geschoben haben. Dennoch konnte ich alles super in einem Rutsch durchlesen.
Die Sätze waren weder zu lang, noch zu kurz. Weder zu blumig, noch zu wenig ausgeschmückt. Was mir dann jedoch nicht so gut gefallen hat, war, dass es sehr wenig Hintergrundinformationen zu den einzelnen Charakteren gab. Dementsprechend war es auch schwer, gewissen Handlungen folgen zu können, wenn es manchmal schlichtweg an Informationen mangelt. Auch hätte ich mir ein wenig mehr Beschreibung rundum die Handlungsgegend gewünscht. Angerissen wurde sie zwar und man konnte sich auch einiges darunter vorstellen, nur unterschieden sich dann Vorstellung von Handlung, wenn die Figur auf ein Mal rechts abbog und es für mich kein Rechts gab.
Daher konnte ich mich zeitweilig nicht in die Figuren hineinversetzen und in der Hinsicht blieben sie leider ein wenig oberflächlich. Dennoch in sich schlüssig.
Keine Figur handelte trotz der wenigen Informationen total gegen seinen Charakter, den der Leser sich ausgemalt hat. Zumindest ging es mir so. Die Story an sich fand ich super. Die Vampir- Werwolf- Dramatik ist zwar allerseits bekannt, wird hier jedoch komplett "neu" aufgelegt. Ich bin ja an sich immer ein Skeptiker, was Vampire angeht, nachdem der Hype inzwischen bis zum Umfallen alles in Sachen Vampiren ausgeschöpft hat.
Doch das Buch hat mich in der Hinsicht auf ganzer Linie überzeugt.
Vor allem aber auch die Verwandlung an sich ist anders, als man es erwarten würde. Genauso wie man denkt, dass ein verwandelter Werwolf sofort jeden Vampir jagen würde, der ihm vor die Nase kommt. Diese Wanderung zwischen Altbekanntem und dem Neuen, was Ally hier aufbaut, finde ich super. So gesehen erschafft sie ihre eigene Spezies, die mich persönlich überzeugen konnten.
Ich freue mich definitiv auf mehr. (Eine Tatze Abzug, da ich denke, dass noch Luft nach oben ist!)

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